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Erfolgsköder Pollack

Moin,
Der abgebildete Gummifisch ist schon stark beangelt. er hat ca 150 Pollacks verführt(in 2 Jahren).
Es ist ein Seika Pro Frequency Shad in 12 cm, heisst: Green Tomato.Der Kopf hatte ca. 14g.
Ursprünglich wohl für Zander gedacht, konnte der Köder uns auf der Trondheimsleia überzeugen.
Wir haben westlich von Hemskjela im Bereich Knubben, Kvalholmen(westl.) und Straumsneset in Tiefen von 20 - 30 m geangelt.
Ende September 2023 gab es reichlich Makrelen, auch viele kleine von ca. 10 cm. Bei auflaufend Wasser durften wir Sternstunden erleben.
Wir hatten das Glück gerade während einer Springtide vormittags draußen zu sein. Die heftige Strömung und die Strudel vor Straumsneset waren schon beeindruckend. Anfangs trauten wir uns garnicht mit dem Boot hinein, ließ sich dann doch gut befahren.

Gruß, Hiddo
 

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Die RIOS hat ein Kollege fast nur im Einsatz, der schwört drauf.
Wenn bei mir die Sandeels nicht mehr wollten, habe ich zu einem 10 cm Gufi in schwarz gegriffen. Wenn der nicht wollte, habe ich es mit pink versucht.
Denke, dass einfach mal wechseln immer interessant ist, nicht nur für den Angler.
 
Hallo zusammen,

Ich bin der Meinung, dass es mehr an der Auswahl des Platzes liegt, als am Köder.

Ich fische eigentlich nie mit Gummi, sondern nur mit Pilkern oder Blinker auf Pollack, und fange regelmäßig 80+ Fische.

Daher glaube ich, das richtiges Karten lesen und Revierkenntnis wichtiger ist, als der EINE Köder, der dann doch nicht funktioniert.

Gruß Bernd
 
Wie schon Hecht99, BerndH und andere geschrieben haben, gibt es DEN EINEN Erfolgsköder einfach nicht. Es kommt darauf
an, ob Du im Fjord oder Offshore angelst, dann in welcher Jahreszeit… daraus bedingt sich oft die Tiefe. Den wichtigsten Aspekt
habe ich die letzten Seiten nicht gehört, welche Futterfisch Größe der Pollack gerade frißt, wovon sich meist die Wassertiefe ableitet,
wo der Fisch halt steht. Alle gezeigten Köder können in dem einen Revier fangen, in anderen gehen sie an der Futterfisch Größe
komplett vorbei. Nur als Beispiel . Ich angel in vielen Fjorden von Rorvik bis Bronnoysund von Mai bis September meist ganz nah
am Ufer,… von 3-20 Meter, schleppe meist nah am Ufer bis ich Bisse habe und werfe dann vom treibenden Boot mit ca,
20 m Abstand zum Ufer. Ködergröße meist 10-12 cm an 20-30 Gramm Köpfen. Oft muss ich deutlich kleiner werden, wenn sie halt
überwiegend Kleinfische ausspucken, dann angel ich auch oft nur mit 5 cm Fischen am 10-15 Gr. Kopf oder mit Hechtfliegen.
An festen Stegen vom Ufer gehe ich auch auf 2-3 cm Gummis oder Fliegen, wenn sie scheu sind. Eigentlich fange ich immer in Tiefen von 3-15 m. Ausnahmen sind dann warme Sommer wie die letzten 2 Jahre, da gehen sie auch im Fjord tiefer und stehen dann oft auf 30-50 m. Offshore sieht es dann
bis auf an die Oberfläche gehende Unterwasserberge sicher anders aus, da werden sie dann oft tiefer gefangen und dann sollten
die Köpfe halt auch schwerer sein… Blech oder Blei oder Wobbler kann auch fangen, je nach Stelle und Tiefe… dann sollte da aber
Einzelhaken drauf, um die kleineren Pollaks zurück setzen zu können…
 
Achja. Die Ködergröße!

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Überbeissermontage?
 
Ich lese sehr wenig vom Kopyto. Für unsere Truppe ist das noch immer eine sehr preiswerte und fängige Alternative, vor allem in Motoroil und Rot-Scharz.
Je nach Tiefe und Driftgeschwindigkeit in unterschiedlichen Längen und Jigköpfen.
 
Überbeissermontage?
Gott bewahre :lacher:

Ne, die waren ungewollter Beifang. Aber veranschaulichen sehr gut die Problematik, das man auch mit dem richtigen (farblichen) Muster schneidern kann
 

… als Anlaß die Bilder von den Sandaalen. Über Naturköder wurde noch nicht so viel geschrieben. Ich habe ein paar Jahre in Folge auf
MeFo mit gefrorenen Sandaalen experimentiert … und dabei dann natürlich auch viele Pollack gefangen. Zusammen gefaßt würde ich sagen,
dass man sie damit besser fängt als mit Gummi Immitaten… ABER … das handling ist extrem aufwändig. Wenn sie auftauen, sind sie
matschig, also haben wir sie leicht gesalzen und dann wieder eingefroren. Am besten halten sie, wenn man sie mit einer Ködernadel
auffädelt, dauert aber lange und sind bei weitem nicht so haltbar wie ein Gummifisch. Alternativ 2-3 mal mit dem Haken vom Jigkopf
durchstochen, dann überleben sie aber meist nur 1 x den Biss.

Aus dieser Erfahrung habe ich dann mit Fischfetzen von Seelachs und Makrele probiert. Am Anfang länglich wie Sandaale, später in
Dreiecksform aus den Bauchlappen von Seelachsen, so 5-8 cm lang wie für 8 cm Gummifische, bei Bedarf kleiner. Mit dem Jighaken
am oberen dicken Ende rein und raus … fertig. Das ist auch heute noch meine fängigere Alternative zu Gummi auf Pollack und Co., z. B. wenn sie heikel sind. Meist bin ich aber zu faul und mag die „Patscherei“ nicht und nehme Jigs und Fliege…
 
ich finde Ködergröße und -farbe, abgestimmt auf das aktuelle Futter (und das müssen nicht immer Fische sein!), sehr wichtig; dadurch kann es natürlich passieren, dass man bei sehr hohen Wassertemperarturen kleinere Köder auch mal tiefer präsentieren muss; für mich hat sich dabei, vergleichbar mit dem Dropshot, das Angeln mit dem Endblei und etwas länderem Seitenarm bewährt
 
Ich zitiere mich mal aus einem anderen Thema

Beitrag im Thema 'Neue Salzwasserrute fuer Norwegen von Land, Suesswassergeeignet schweres Spinnfischen' Neue Salzwasserrute fuer Norwegen von Land, Suesswassergeeignet schweres Spinnfischen

Ich habe in Südnorge - Farsund in diesem Jahr die größten Pollacks mit 65 cm mit einem kleinen 20g Barsch-Spinner gefangen. Liegt auf dem oberen Pollack.

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Die Kollegen mit den 13cm-GuFis nix.

Große Köder, auch Köderfische wie zB Makrele oder Seelachs bringen nicht immer automatisch große Fische.
 
Hallo zusammen. Vielen Dank für sämtliche Nachrichten,sowohl was Verbesserungsvorschläge meines Verhaltens angeht,sowie alle anderen. Ich bin bisher nur ,,einmal" in Norwegen gewesen und jetzt angefixt. Ich mache hier gerade meine ersten Schritte im Forum,habe keine Forum Erfahrungen,und habe mir schon etliche Threads durch gelesen. Das der ein oder andere sich daran stört,dass ich mich nicht erst vorstelle und sämtliche Infos dazu schreibe,ist wohl nicht der richtige Weg gewesen. Entschuldigung dafür. Ich versuche mir bloß erstmal einen Überblick zu verschaffen und habe mich weder auf Regionen (was bei einer Tour ja kaum möglich ist), Fischarten oder Angelmethoden festgelegt. Für andere Vorschläge oder Tipps,zum Verhalten oder die Art und Weise mich in Gesprächen einzubinden oder zu beteiligen,bin ich jederzeit offen
 
Bei YouTube schaue ich ab und an auch mal vorbei. Da ist es aber wie immer im Netz: Man muss aus der Fülle der Infos die richtigen finden.

Die Videos von @kaschi "Pollack-Seminar" sind zu empfehlen.

Falls Du Interesse hast, könnte mal was verlinkt werden.

Oder ein extra Thema aufmachen, in dem gesammelt kurz ein Video, das es tatsächlich verdient hat, beschrieben und verlinkt wird... 🤔
 
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