Es gibt formelle Anforderungen an das Ausfuhrdokument, die mittlerweile hinlänglich bekannt sein dürften.
Wie
@UkulelenzupferAL schon richtig schreibt, ist
der Ursprung in einem bestimmten Programm nicht Bestandteil der Anforderungen.
Insofern ist auch das sprichwörtliche
„Ausfuhrdokument auf dem Bierdeckel“ weiterhin möglich – will heißen: diverse Papiervordrucke zur handschriftlichen Ausfüllung können grundsätzlich den Anforderungen genügen.
Ob und womit man Fänge erfasst hat ist ebenfalls keine Anforderung an den Informationsgehalt. (Das läuft dann unter "beliebige Zusatzinformationen".)
Es gibt aktuell
fünf zugelassene Systeme, und
FishReg ist das einzige, das den Benutzern ermöglicht,
- ihre Daten selbst zu verwalten,
- und das fertige Dokument einen Tag vor der Abreise herunterzuladen. (@Noah )
Die anderen Systeme bieten diese Möglichkeiten entweder gar nicht oder nur teilweise – meist aber
zu Lasten des Vermieters, der dann mehr Verwaltungsaufwand hat.
Darüber hinaus ist
FishReg nach wie vor das einzige System, das automatisch überprüft,
- ob Fänge überhaupt erfasst wurden,
- und ob dies zeitnah geschehen ist.
Das hat zur Folge, dass Gäste, die ihre Fänge z. B. erst am letzten Tag eintragen, eine Meldung sehen wie:
„Sie haben Ihre Fänge nicht rechtzeitig erfasst. Der Download des Ausfuhrdokuments wurde verweigert. Bitte wenden Sie sich an Ihren Vermieter.“
Der Vermieter kann den Download dann wieder freigeben – oder dieses Kontrollfeature bei Bedarf deaktivieren.
Damit erfüllt FishReg
weit mehr als nur die Mindestanforderungen:
Es wirkt
proaktiv als Kontrollinstanz und übernimmt einen Teil der dem Vermieter auferlegten Aufsichtspflicht.
Technisch läuft das so (@SeelachsBenno ):
Erfasste Fänge werden
sechs Stunden nach Erfassung gesammelt an das
Fiskeridirektoratet übertragen.
Jeder übertragene
report enthält die sendebereiten Ausfahrten pro Betrieb bzw. Camp.
Personenbezogene Daten werden dabei
nicht übermittelt – sie dienen ausschließlich der Erstellung des Ausfuhrdokuments.
Der Vermieter selbst muss eigentlich nur
einen Code pro Boot ausgeben.
Solange die Gäste alle 1–2 Tage ihre Fänge eintragen, ist die Pflicht erfüllt – und der Rest läuft automatisch.
Daher sehe ich
Papierfanglisten eher als
Hilfeschrei:
Sie sind zum einen bestenfalls
nur in Ausnahmefällen zulässig, und zum anderen
verursachen sie erheblich mehr Arbeit bei der Dateneingabe.
Dazu kommt dann noch der Aufwand mit den Ausfuhrdokumenten.
Das alles geht mit FishReg
deutlich einfacher, schneller und vor allem geregelter.
Entsprechend habe ich auch einen Zuwachs in meinem Kundenstamm zu verzeichnen.
Das ist vor allem Mund-zu-Mund Propaganda bzw. Weiterempfehlungen geschuldet, wofür ich sehr dankbar bin.
