Hallo,
es ist nun schon ein paar Jahre her. Zu viert entschlossen wir uns, eine Woche auf die Insel Flekkerøy (vor Kristiansand) zum Angeln zu fahren. Toll, ein wirklich kleines, aber neues Häuschen lockte und wurde gebucht. Ich weiß leider nicht mehr, bei welchem Anbieter wir gebucht haben. Zum Haus gehörte ein kleines Bötchen mit einem 4 PS Motor, ein Schlauchboot mit einem 10 PS Motor lag im Kofferraum. Als wir ankamen - arschk......... und Regen. Das Haus, wir wussten es vorher, aber konnten es uns nicht vorstellen: Im komb. Wohnzimmer- Küche saß der vierte Mann auf einem Plastikstuhl von draußen. Damit was das Zimmer voll. In der Toilette/Bad standen noch Waschmaschine und Trockner, aber auch der Warmwasserboiler. Später wurde es noch Trockenraum. Geschlafen wurde oben. Die gewendelte Treppe war so steil, dass sie ab 1 Promille gesperrt war:D. Oben Schlafraum in den Dachschrägen. Zum Klo? Bloß nicht im Bett aufrichten, auf den Knien zur Treppe krabbeln;<.
Das Haus lag direkt am Wasser. TOP!. Der Motor des Bootes sprang nur nach etwa 100 Meter Anreißleine an. Vom ersten Tag an REGEN und STURM. Kein Problem innerhalb der Schären in und um Flekkerøy.
Nur, kein Fisch, jedenfalls kaum. Zum Glück gehörte das Nachbargrundstück einem Fischer. Der bestätigte: Hier gibt es kaum noch Fisch. "Was wir fangen, halten wir hier im Wasser in Netzen frisch und verkaufen alles an englische Aufkäufer"
Für ganz kleines Geld kauften wir Aale und räucherten sie. Aale sind ja für die Norwegen Abfall.
Dann endlich ein schöner Tag in der Wochenmitte. Aber........der Motor des zum Haus gehörenden Bootes sprang nicht an. Also schleppen des Bootes bis vor die Schären und angeln. Na ja, es reichte den Tag zum Essen. Dann wieder Sturm und Regen. Am Sonnabend um 07.00 Uhr sollte es von Kristiansand nach Hirtshals zurück gehen.
In der Nacht TOBTE ein Sturm, dass wir dachten, das Haus wird weggefegt
Am Fährhafen die Hiobsbotschaft, die Fähre fährt nicht.
Noch heute bin ich sauer auf Color-Line. Keinerlei Informationen, wie es weitergeht und ob die Nachtfähre möglicherweise noch fährt.
Ab 09.00 Uhr dann die Entscheidung: Rückfahrt auf dem Landweg!
Je weiter wir Richtung Oslo fuhren, wurde das Wetter besser.
Während der Überfahrt Horten-Moss (Oslofjord) saßen wir auf dem Oberdeck und sonnten uns.
Dann die unendlich lange Strecke durch Schweden auf der E 6 nach Süden. Øere-Sund - Fehmarnbelt - Hamburg. Morgens gegen 05.00 Uhr waren wir zu Hause.
Das letzte, was ich meinem mich begleitenden Sohn sagte: "Sollte ich jemals wieder im Winter nach Norwegen fahren wollen, halte mich zurück:).
Bis jetzt habe ich es gehalten!

Shot at 2007-07-22
Dieses Bild entstand unter der Brücke zum Hafen von Flekkerøy vom Steg vor unserem Haus
Na ja, der Bericht ist Wahrheit, aber mein Wille, im Winter nicht mehr hin zu fahren, hat sich verwässert.
Gruß Dieter
es ist nun schon ein paar Jahre her. Zu viert entschlossen wir uns, eine Woche auf die Insel Flekkerøy (vor Kristiansand) zum Angeln zu fahren. Toll, ein wirklich kleines, aber neues Häuschen lockte und wurde gebucht. Ich weiß leider nicht mehr, bei welchem Anbieter wir gebucht haben. Zum Haus gehörte ein kleines Bötchen mit einem 4 PS Motor, ein Schlauchboot mit einem 10 PS Motor lag im Kofferraum. Als wir ankamen - arschk......... und Regen. Das Haus, wir wussten es vorher, aber konnten es uns nicht vorstellen: Im komb. Wohnzimmer- Küche saß der vierte Mann auf einem Plastikstuhl von draußen. Damit was das Zimmer voll. In der Toilette/Bad standen noch Waschmaschine und Trockner, aber auch der Warmwasserboiler. Später wurde es noch Trockenraum. Geschlafen wurde oben. Die gewendelte Treppe war so steil, dass sie ab 1 Promille gesperrt war:D. Oben Schlafraum in den Dachschrägen. Zum Klo? Bloß nicht im Bett aufrichten, auf den Knien zur Treppe krabbeln;<.
Das Haus lag direkt am Wasser. TOP!. Der Motor des Bootes sprang nur nach etwa 100 Meter Anreißleine an. Vom ersten Tag an REGEN und STURM. Kein Problem innerhalb der Schären in und um Flekkerøy.
Nur, kein Fisch, jedenfalls kaum. Zum Glück gehörte das Nachbargrundstück einem Fischer. Der bestätigte: Hier gibt es kaum noch Fisch. "Was wir fangen, halten wir hier im Wasser in Netzen frisch und verkaufen alles an englische Aufkäufer"
Für ganz kleines Geld kauften wir Aale und räucherten sie. Aale sind ja für die Norwegen Abfall.
Dann endlich ein schöner Tag in der Wochenmitte. Aber........der Motor des zum Haus gehörenden Bootes sprang nicht an. Also schleppen des Bootes bis vor die Schären und angeln. Na ja, es reichte den Tag zum Essen. Dann wieder Sturm und Regen. Am Sonnabend um 07.00 Uhr sollte es von Kristiansand nach Hirtshals zurück gehen.
In der Nacht TOBTE ein Sturm, dass wir dachten, das Haus wird weggefegt
Am Fährhafen die Hiobsbotschaft, die Fähre fährt nicht.
Noch heute bin ich sauer auf Color-Line. Keinerlei Informationen, wie es weitergeht und ob die Nachtfähre möglicherweise noch fährt.
Ab 09.00 Uhr dann die Entscheidung: Rückfahrt auf dem Landweg!
Je weiter wir Richtung Oslo fuhren, wurde das Wetter besser.
Während der Überfahrt Horten-Moss (Oslofjord) saßen wir auf dem Oberdeck und sonnten uns.
Dann die unendlich lange Strecke durch Schweden auf der E 6 nach Süden. Øere-Sund - Fehmarnbelt - Hamburg. Morgens gegen 05.00 Uhr waren wir zu Hause.
Das letzte, was ich meinem mich begleitenden Sohn sagte: "Sollte ich jemals wieder im Winter nach Norwegen fahren wollen, halte mich zurück:).
Bis jetzt habe ich es gehalten!

Shot at 2007-07-22
Dieses Bild entstand unter der Brücke zum Hafen von Flekkerøy vom Steg vor unserem Haus
Na ja, der Bericht ist Wahrheit, aber mein Wille, im Winter nicht mehr hin zu fahren, hat sich verwässert.
Gruß Dieter






