Seychellen März 2026

Petschi

#petschi_is_fishing
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27 Januar 2014
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316
Ort
25767 Albersdorf
Hallo aus SH!

Zumindest einen kurzen Bericht will ich mal abgeben, nachdem ich von den letzten Touren in Kenia und Island gar nicht berichtet habe.

Wir haben zu sechst eine Schleswig-Holsteinische Truppe zusammengestellt für unsere Tropentour. Alle von uns haben vorher schon Touren, teilweise reichlich, in warme Gefilde zum Angeln unternommen. In dieser Gruppierung aber Premiere. Altersgruppe Ende 20 bis zirka Mitte 40. Drei von uns haben zusammen vorher die Seychellen schon mal zwei Jahre zuvor sehr erfolgreich befischt. Durch die Rendsburger Angelmesse kam der Kontakt zu einem der drei zustande und der Rest nahm seinen Lauf.

Geplant war ein Katamaran-Trip mit acht Tagen auf dem Wasser und sieben Angeltagen bei einem Tag vorher Anreise zum Akklimatisieren. Durch den Iran-Konflikt wurde es dann eine Woche vor Start nochmal hektisch, weil wir über das Drehkreuz Dubai nach Mahé fliegen wollten. Hier musste zur Sicherheit umgeplant werden, aber nicht mit dem gleichen Ergebnis, so dass drei von uns zwei Tage früher über HH-Zürich-Mahé geflogen sind und zwei meiner Mitstreiter mit mir HH-Frankfurt-Addis Abeba-Mahé mit dem einen Tag vorher geflogen sind. Die Lufthansa hat glücklicherweise erst einen Tag nach unserem Abflug gestreikt… da hatte ich genau ein Jahr vorher ein ziemlichen Streik-Trauma im öffentlichen Dienst…

Wir hatten eine Unterkunft auf Eden-Island - künstlich, aber extrem geil und nur 5min zum Katamaran.

Zur Crew gehörten Captain, Guide und Koch. Alle extrem gut drauf und völlig fit in deren jeweiligen Handwerk.

Die Bissfrequenz war vor allem morgens die ersten beiden Stunden sowie die beiden Stunden vor Sonnenuntergang. Über Tag war es doch eher etwas flau. Jiggen stand im Fokus der Tour, gepaart mit Popping zwischendurch, wenn Gelbflossenthune gesichtet wurden. Für GT nicht die richtige Jahreszeit. Bei den Spotwechseln dann Trollingruten und/oder Topwaterruten hinten raus.

Zielfisch Nr. 1: Dogtooth Tuna - die sich vor allem auf Bonitos eingeschossen hatten. Wenn diese gehakt waren, wurden diese häufig attackiert. So wurde Livebait dann auch zwischendurch eingesetzt. Allerdings waren Haie auch fast überall präsent, so dass einige Köpfe geangelt wurden und einige Vorfächer und Jigs dran glauben mussten. Das war zwei Jahre zuvor wohl ganz anders bei den drei Mitstreitern. Größter Doggy hatte 1,72m bei uns.

Das Wetter war die ersten beiden Tage noch ungemütlich. Hinzu kam, dass am Tag des Auslaufens eine Yacht draußen mit Schweizern gesunken war - die Rettungshubschrauber waren da im Dauereinssatz - leider blieben mindestens zwei Schweizer verschollen. :( Nachts dann bei ungemütlicher Welle mehrere 100km weg vom Land doch ein etwas mulmiges Gefühl… zum Glück wurde es ruhiger.

Da ich keine Rücksprache mit allen Mitstreitern bzgl der Fotos gehalten habe, reduziere ich die Auswahl der Bilder hier.

Fazit: Super Koch, Mega Stimmung, riesige Spots und Wasserflächen, nichts fürs schmale Portmonee, tolle Artenvielfalt, gut ausgestatteter Katamaran, Wiederholung gewiss nicht ausgeschlossen.

Ausrüstung muss kräftig sein - mindestens PE6 beim Jiggen und PE8 beim poppern. Widerhaken angedrückt oder direkt barbless. Nur ein Einzelhaken am Jig. Wenn so weit draußen was passiert, sollte man kein zu großes Risiko eingehen mit Haken in der Hand, Bein oder sonst wo. Auch mit unseren zwei Ärzten an Bord.

Hier eine kleinere Auswahl an Fotos.

Viele Grüße
PeterIMG_1335.webp

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