Die Vorgeschichte: Nach vier Jahren Warten ging´s endlich wieder nach Norwegen. Unser letzter Trip an den Erfjord (3 Wo. Regen, keine süßen kleinen Städtchen zum Einkaufen, null Kultur in der Wildnis – aber Angeln halt gut) hatte nachhaltige Wirkungen. Nix mehr Norge. ;( Es gelang aber nach hartnäckigem Verhandeln („wir waren doch letztes Jahr erst in Italien, oder: Sieh mal hier, sogar ein Haus mit Pool – wie in Dänemark, oder: Da soll´s im Sommer so richtig warm sein..) die bisher so feste Bastion zu knacken!
Die Geschichte:Unser Sommerurlaub im Juli 2006 führte uns nach Dal (Gebiet Harmark, Nähe Mandal in Südnorge). Die Geschehnisse im Überblick:
1. Tag (Freude, Hoffnung, Ernüchterung, Glück gehabt)
Die Anreise über Hirtshals mit der Schnellfähre nach Kristiansand gestaltete sich problemlos und pünktlich, so dass wir bei bestem Sonnenwetter (siehste) und südlichen Temperaturen (siehste) gleich nachmittags auf die erste Ausfahrt mit dem Yellow-Boat hofften.
Das Haus mit Pool war top (siehste), der Vermieter war sehr nett, wollte uns die Hot Spots auf der Seekarte zeigen, doch die schienen unsere Vormieter ge- bzw. verbraucht zu haben (Gott sei Dank eigene Karte dabei, also nicht so schlimm). Dann ab zum Boot zur Einweisung. Doch unsere Vormieter waren so nett gewesen, die Tanks bis auf die letzten Tropfen zu leeren (wahrscheinlich ausgesaugt), so dass bei der Einweisung noch nicht einmal mehr der Motor gestartet werden konnte. Dann war auch noch das Echolot defekt und der Tankdeckel fehlte, so dass ich zunächst zur Tankstelle fahren durfte, um zu tanken und ein Ersatzecholot zu abzuholen. Problem: Viele Echolote an den Yellow Boats defekt, kein Ersatz. Ersatztankdeckel verfügbar, aber nicht dicht, daher Tropfverluste bei der Rückkehr zur Hütte, Auto roch also während der Urlaubstage recht apart (Glück im Unglück: Boot tankt Super, an Dieselgeruch hätten wir länger Freude gehabt).
Dann sofort zum Boot, betanken, Angelgeräte und Echolot (Gott sei Dank auch eigenes dabei) einladen und los, oder? Leider nicht, denn keine Fischkiste vorhanden, also erst diese auch besorgen gehen. So, jetzt zuerst mal essen und einen ordentlichen Schluck Bier zum Abreagieren (klar: Aus dem Rimi, die 1,25 l Flasche, denn den guten Moselriesling trinkt man in so ner Laune nicht, der passt besser zu Bratfisch….). Mensch, ist ja schon 20.30 Uhr. Jetzt aber…
In der Dämmerung dann unbedingt noch mit der Spinnrute ans Wasser – angestrengter Versuch, angesichts der vielen springenden Pollacks und Makrelen Ruhe zu waren – aber dann: „Watt machs Du denn da, am Rand gibt´s doch kene Fische wa, wir fahrn hier schon de janze Woche raus, is auch draußen nicht gut“ Und: „Ick glob, die die hier springen kriegste sowieso nich wa“ …Nicht beirren lassen! Blinker reingeworfen, erster Wurf direkt ne Makrele, nach 5 min. dann ein Pollack usw. Die Kollegen im Boot staunen nicht schlecht, hauen mit dicken Stöcken Ihre 150g Pilker mit Paternostern in das knapp 15m tiefe Wasser, Makrelenschwarm kommt kurz hoch, zieht sich aber wg. des Artilleriebeschusses bald zurück. Aber: Trotzdem ein positiver Abschluß des ersten Tages.
2. -4. Tag (Dorsch versteck sich, Makrele haut auch in´n Sack)
Am nächsten Morgen früh aus den Betten, ordentlich Soventol auf die Mückenstiche (logisch: abends mit Shorts ans Wasser, war ja warm, und dann auch noch Autan vergessen – aber watt willste machen, wenn der Norge-Virus wirkt) und dann gleich raus. Nen Eimer voll Makrelen auf Ansage (Herz was willst Du mehr), Boot ins tiefe Wasser verlegen und Pilken auf Dorsch. Küchendorsche und -pollack mühsam mit Pilker herausgelockt, also Umstellen auf Naturköder. Auf Fischstücke dann Schellfische, kl. Rotbarsch, kl. Leng – aber immer noch viel rumfahren und suchen. Sohnemann der Makrelenschreck ist voller Begeisterung mit dabei, aber die Makrelen scheinen keine Lust mehr zu haben - Wasser wird von Tag zu Tag wärmer (18-20 Grad), aber auch tiefe Stellen bei etwa 100m nicht produktiv. Also langsam runterkommen, ein Bier trinken, schwimmen gehen. Bootsrute für´s Naturköderfischen fertig machen. Am Bootssteg nach dem Rechten sehen. Tankdeckel lag wieder da, Schnorchler hatte ihn beim Tauchen auf dem Grund entdeckt – was machen die Leute eigentlich auf dem Boot?? Noch ein Bier trinken!
5. – 7. Tag (Frau am Steuer – Abenteuer, „ komm laß uns noch einmal zu dem Felsen da fahren!“
Mehrmals pro Tag draußen, mit Turnschuhen und Shorts – Westwind frischt auf, Brise angenehm, Fische schwerer zu finden. Also Bootsrute fertiggemacht, Fische am Bruch der Tiefenlinie bei 40 – 60m gesucht, gefunden. Pro Drift 1-3 Dorsche. Also auch noch Pilkrute zusätzlich fertiggemacht, An die Bootsrute ¼ Makrele am Kreishaken (über Grund), und schon auf beiden Ruten Biss und Fisch („neh, die Rute möchte ich nicht eindrehen“) – Gymnastik mit 2 Ruten trotz mehrerer Verrenkungen erfolgreich (die Kreishaken funktionierten super, kein Anschlagen erforderlich, jeder Fisch sitzt fest und zudem schön vorne an, keinen Fisch verloren). Überwiegend Dorsche bis 7/8 Pfund und Schellfische, parallel Pollack am Pilker….
Auf der Rückfahrt zum Steg Fische filetiert, Frau und Sohn lenken, „genau, immer gerade aus..“. „Papa, das da vorne sieht aber nicht nach unserem Steg aus…“. Kurzcheck der Lage: Schräg geradeaus gelenkt („ich dachte das ist unser Leuchtturm..“), Seekarte liegt im Auto, GPS wohl auch – jedenfalls nicht zu finden. Mal gucken wo wir sind…nahe Trysnes, schschsch…Also den nächsten netten Norweger anhalten und nach dem Weg fragen. Schnellboot rauscht heran dreht verständnisvoll bei, „in Richtung diese Schäre fahren, dann 3. Fjord rechts“ sprach es…gibt Vollgas mit 200 PS und ist schon weg. Peinlich. Wo ist bloß das GPS hin? Dann Ausladen am Steg, „Schatz ist das gelbe Handy hier Dir? – Das ist kein Handy, das ist das GPS, wo war das? Hab ich in Deiner Jacke gefunden. ..“ Nichtsdestrotz schöne Bilder mit Abendstimmung gemacht, Kiste voll Fisch, Frau kennt jetzt Bedeutung von und Umgang mit GPS.
8. Tag („Du fährst mit Dirk, besser, die „Blue Fin“ fährt in Makrelen und die kleine Köhler..)
Nach 7 Tagen klappt es endlich mit der Ausfahrt mit dem Kutter. Mehrere Versuche waren vergeblich, weil immer Gruppen an Bord und wer nimmt schon einen ELFIE alleine mit. „Mit dem Dirk (Anna II) ist auch schöner, der geht mit leichte Rute auf Pollack.“ Also früh morgens nach Avik, toller Morgen, super Stimmung. Mehrere Jungs mit bis zu 3 schweren Ruten stehen schon auf der Blue Fin (machen die dicken Systeme klar). Wofür? Ich dachte hier geht´s um Spielzeug-Filets. Blue Fin legt ab. Ich denke, ich bin vergessen worden. Kein 2. Kutter zu sehen. Dann holt mich Dirk ab. Kleinen Kutter mit 100 PS glatt übersehen. Es geht raus (10 min), dann mit Mefo-Rute und leichtem Twister an 14-17m tiefen Unterwasserbergen über 70m Wasser ablassen. Opa mit zwei kl. Enkeln mit an Bord.„Nur Einwerfen, Absacken lassen, Einholen!“ Klar, wer fängt die ersten 6 Pollack? Die Jungs (so zw. 4 und 6 Pfd.; dann hat Opa („Ich selbst angel sonst eigentlich nicht“) einen Dorsch von 13 Pfd. An der Spinnrute… An Land dann alle zufrieden! Zwei Kisten voll mit Pollack („Kannste mir helfen beim Filetieren“..Klar und nach 1Std.nicht nur fertig, sondern auch Rückenschmerzen und Sonnenbrand..). Die Jungs von der Blue Fin auch am Filetieren, alles Fische zw. 1 und 2 Pfd. (zur Ehrenrettung: Tags vorher waren Profis an Bord, haben mit Überbeißermontage Dorsch über 30 Pfd. unter den kl. Köhlern rausgeholt..).
9. Tag (Wasser spielglatt, weit rausfahren, im Tiefen so wenig wie im Flachen, schschsch..)
Letzter Angeltag, rausgefahren, tiefere Gefilde aufgesucht, kaum Drift. Gesamtes Lametta ausprobiert. Nix. Also Bootsrute raus, Kreishaken….kleine Dorsche. Also wieder zurück auf die bewährten Stellen. Peng –ich bin da, wieder Dorsche, nur diesmal größer. Kiste wieder gut voll, zufrieden zurück.
10.Tag („Wo fahren wir eigentlich nächstes Jahr hin?“)
Rückreise klappte prima, bis auf die stark blutende Wunde am Finger (beim Einpacken an scharfem Blechteil des Kofferraums geschnitten,…hoffentlich geht´s zumindest bei der Rückreise gut!).
Alles verlief prima, auch Autofahrt zurück nach Kölle. „Nöh, nächstes Jahr fahren wir mal woanders hin, z. B. Italien oder Irland, da kannst Du doch auch fischen…
Nachspiel:
Nach Italien fahren wir über Pfingsten, den Billigfliegern sei Dank. Die Fast-Buchung für Irland haben wir gestoppt. Wir hatten keinen Bock, uns gleich mehrere Monate im voraus darauf festzulegen, an welchem Wochentag im Sommer 2007 wir mit dem Kutter rausfahren wollen (Wetter???) und dann dafür auch gleich den ganzen Kutter zu chartern („Sie können ja dann vor Ort weitere Mitfahrer gewinnen“ – ich bin doch nicht blöd..)
Ratet mal wo´s hingeht!
So Leute das war´s zunächst mal von mir.
Euer ELFIE
Anfang Juli am Rosfjord
Die Geschichte:Unser Sommerurlaub im Juli 2006 führte uns nach Dal (Gebiet Harmark, Nähe Mandal in Südnorge). Die Geschehnisse im Überblick:
1. Tag (Freude, Hoffnung, Ernüchterung, Glück gehabt)
Die Anreise über Hirtshals mit der Schnellfähre nach Kristiansand gestaltete sich problemlos und pünktlich, so dass wir bei bestem Sonnenwetter (siehste) und südlichen Temperaturen (siehste) gleich nachmittags auf die erste Ausfahrt mit dem Yellow-Boat hofften.
Das Haus mit Pool war top (siehste), der Vermieter war sehr nett, wollte uns die Hot Spots auf der Seekarte zeigen, doch die schienen unsere Vormieter ge- bzw. verbraucht zu haben (Gott sei Dank eigene Karte dabei, also nicht so schlimm). Dann ab zum Boot zur Einweisung. Doch unsere Vormieter waren so nett gewesen, die Tanks bis auf die letzten Tropfen zu leeren (wahrscheinlich ausgesaugt), so dass bei der Einweisung noch nicht einmal mehr der Motor gestartet werden konnte. Dann war auch noch das Echolot defekt und der Tankdeckel fehlte, so dass ich zunächst zur Tankstelle fahren durfte, um zu tanken und ein Ersatzecholot zu abzuholen. Problem: Viele Echolote an den Yellow Boats defekt, kein Ersatz. Ersatztankdeckel verfügbar, aber nicht dicht, daher Tropfverluste bei der Rückkehr zur Hütte, Auto roch also während der Urlaubstage recht apart (Glück im Unglück: Boot tankt Super, an Dieselgeruch hätten wir länger Freude gehabt).
Dann sofort zum Boot, betanken, Angelgeräte und Echolot (Gott sei Dank auch eigenes dabei) einladen und los, oder? Leider nicht, denn keine Fischkiste vorhanden, also erst diese auch besorgen gehen. So, jetzt zuerst mal essen und einen ordentlichen Schluck Bier zum Abreagieren (klar: Aus dem Rimi, die 1,25 l Flasche, denn den guten Moselriesling trinkt man in so ner Laune nicht, der passt besser zu Bratfisch….). Mensch, ist ja schon 20.30 Uhr. Jetzt aber…
In der Dämmerung dann unbedingt noch mit der Spinnrute ans Wasser – angestrengter Versuch, angesichts der vielen springenden Pollacks und Makrelen Ruhe zu waren – aber dann: „Watt machs Du denn da, am Rand gibt´s doch kene Fische wa, wir fahrn hier schon de janze Woche raus, is auch draußen nicht gut“ Und: „Ick glob, die die hier springen kriegste sowieso nich wa“ …Nicht beirren lassen! Blinker reingeworfen, erster Wurf direkt ne Makrele, nach 5 min. dann ein Pollack usw. Die Kollegen im Boot staunen nicht schlecht, hauen mit dicken Stöcken Ihre 150g Pilker mit Paternostern in das knapp 15m tiefe Wasser, Makrelenschwarm kommt kurz hoch, zieht sich aber wg. des Artilleriebeschusses bald zurück. Aber: Trotzdem ein positiver Abschluß des ersten Tages.
2. -4. Tag (Dorsch versteck sich, Makrele haut auch in´n Sack)
Am nächsten Morgen früh aus den Betten, ordentlich Soventol auf die Mückenstiche (logisch: abends mit Shorts ans Wasser, war ja warm, und dann auch noch Autan vergessen – aber watt willste machen, wenn der Norge-Virus wirkt) und dann gleich raus. Nen Eimer voll Makrelen auf Ansage (Herz was willst Du mehr), Boot ins tiefe Wasser verlegen und Pilken auf Dorsch. Küchendorsche und -pollack mühsam mit Pilker herausgelockt, also Umstellen auf Naturköder. Auf Fischstücke dann Schellfische, kl. Rotbarsch, kl. Leng – aber immer noch viel rumfahren und suchen. Sohnemann der Makrelenschreck ist voller Begeisterung mit dabei, aber die Makrelen scheinen keine Lust mehr zu haben - Wasser wird von Tag zu Tag wärmer (18-20 Grad), aber auch tiefe Stellen bei etwa 100m nicht produktiv. Also langsam runterkommen, ein Bier trinken, schwimmen gehen. Bootsrute für´s Naturköderfischen fertig machen. Am Bootssteg nach dem Rechten sehen. Tankdeckel lag wieder da, Schnorchler hatte ihn beim Tauchen auf dem Grund entdeckt – was machen die Leute eigentlich auf dem Boot?? Noch ein Bier trinken!
5. – 7. Tag (Frau am Steuer – Abenteuer, „ komm laß uns noch einmal zu dem Felsen da fahren!“
Mehrmals pro Tag draußen, mit Turnschuhen und Shorts – Westwind frischt auf, Brise angenehm, Fische schwerer zu finden. Also Bootsrute fertiggemacht, Fische am Bruch der Tiefenlinie bei 40 – 60m gesucht, gefunden. Pro Drift 1-3 Dorsche. Also auch noch Pilkrute zusätzlich fertiggemacht, An die Bootsrute ¼ Makrele am Kreishaken (über Grund), und schon auf beiden Ruten Biss und Fisch („neh, die Rute möchte ich nicht eindrehen“) – Gymnastik mit 2 Ruten trotz mehrerer Verrenkungen erfolgreich (die Kreishaken funktionierten super, kein Anschlagen erforderlich, jeder Fisch sitzt fest und zudem schön vorne an, keinen Fisch verloren). Überwiegend Dorsche bis 7/8 Pfund und Schellfische, parallel Pollack am Pilker….
Auf der Rückfahrt zum Steg Fische filetiert, Frau und Sohn lenken, „genau, immer gerade aus..“. „Papa, das da vorne sieht aber nicht nach unserem Steg aus…“. Kurzcheck der Lage: Schräg geradeaus gelenkt („ich dachte das ist unser Leuchtturm..“), Seekarte liegt im Auto, GPS wohl auch – jedenfalls nicht zu finden. Mal gucken wo wir sind…nahe Trysnes, schschsch…Also den nächsten netten Norweger anhalten und nach dem Weg fragen. Schnellboot rauscht heran dreht verständnisvoll bei, „in Richtung diese Schäre fahren, dann 3. Fjord rechts“ sprach es…gibt Vollgas mit 200 PS und ist schon weg. Peinlich. Wo ist bloß das GPS hin? Dann Ausladen am Steg, „Schatz ist das gelbe Handy hier Dir? – Das ist kein Handy, das ist das GPS, wo war das? Hab ich in Deiner Jacke gefunden. ..“ Nichtsdestrotz schöne Bilder mit Abendstimmung gemacht, Kiste voll Fisch, Frau kennt jetzt Bedeutung von und Umgang mit GPS.
8. Tag („Du fährst mit Dirk, besser, die „Blue Fin“ fährt in Makrelen und die kleine Köhler..)
Nach 7 Tagen klappt es endlich mit der Ausfahrt mit dem Kutter. Mehrere Versuche waren vergeblich, weil immer Gruppen an Bord und wer nimmt schon einen ELFIE alleine mit. „Mit dem Dirk (Anna II) ist auch schöner, der geht mit leichte Rute auf Pollack.“ Also früh morgens nach Avik, toller Morgen, super Stimmung. Mehrere Jungs mit bis zu 3 schweren Ruten stehen schon auf der Blue Fin (machen die dicken Systeme klar). Wofür? Ich dachte hier geht´s um Spielzeug-Filets. Blue Fin legt ab. Ich denke, ich bin vergessen worden. Kein 2. Kutter zu sehen. Dann holt mich Dirk ab. Kleinen Kutter mit 100 PS glatt übersehen. Es geht raus (10 min), dann mit Mefo-Rute und leichtem Twister an 14-17m tiefen Unterwasserbergen über 70m Wasser ablassen. Opa mit zwei kl. Enkeln mit an Bord.„Nur Einwerfen, Absacken lassen, Einholen!“ Klar, wer fängt die ersten 6 Pollack? Die Jungs (so zw. 4 und 6 Pfd.; dann hat Opa („Ich selbst angel sonst eigentlich nicht“) einen Dorsch von 13 Pfd. An der Spinnrute… An Land dann alle zufrieden! Zwei Kisten voll mit Pollack („Kannste mir helfen beim Filetieren“..Klar und nach 1Std.nicht nur fertig, sondern auch Rückenschmerzen und Sonnenbrand..). Die Jungs von der Blue Fin auch am Filetieren, alles Fische zw. 1 und 2 Pfd. (zur Ehrenrettung: Tags vorher waren Profis an Bord, haben mit Überbeißermontage Dorsch über 30 Pfd. unter den kl. Köhlern rausgeholt..).
9. Tag (Wasser spielglatt, weit rausfahren, im Tiefen so wenig wie im Flachen, schschsch..)
Letzter Angeltag, rausgefahren, tiefere Gefilde aufgesucht, kaum Drift. Gesamtes Lametta ausprobiert. Nix. Also Bootsrute raus, Kreishaken….kleine Dorsche. Also wieder zurück auf die bewährten Stellen. Peng –ich bin da, wieder Dorsche, nur diesmal größer. Kiste wieder gut voll, zufrieden zurück.
10.Tag („Wo fahren wir eigentlich nächstes Jahr hin?“)
Rückreise klappte prima, bis auf die stark blutende Wunde am Finger (beim Einpacken an scharfem Blechteil des Kofferraums geschnitten,…hoffentlich geht´s zumindest bei der Rückreise gut!).
Alles verlief prima, auch Autofahrt zurück nach Kölle. „Nöh, nächstes Jahr fahren wir mal woanders hin, z. B. Italien oder Irland, da kannst Du doch auch fischen…
Nachspiel:
Nach Italien fahren wir über Pfingsten, den Billigfliegern sei Dank. Die Fast-Buchung für Irland haben wir gestoppt. Wir hatten keinen Bock, uns gleich mehrere Monate im voraus darauf festzulegen, an welchem Wochentag im Sommer 2007 wir mit dem Kutter rausfahren wollen (Wetter???) und dann dafür auch gleich den ganzen Kutter zu chartern („Sie können ja dann vor Ort weitere Mitfahrer gewinnen“ – ich bin doch nicht blöd..)
Ratet mal wo´s hingeht!
So Leute das war´s zunächst mal von mir.
Euer ELFIE
Anfang Juli am Rosfjord







